Die Universität Rostock bietet Ihnen eine vielfältige, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einer traditionsbewussten, aber dennoch innovativen, modernen und familienfreundlichen Hochschule in einer lebendigen Stadt am Meer.
An der Fakultät für Agrar, Bau und Umwelt, Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft besetzen wir vorbehaltlich der Mittelzuweisung zum 01.07.2026 befristet für die Dauer des Projektes "ReLiMa" bis 31.01.2030 die folgende Stelle:
Franziska Schreier
Tel.-Nr.: 0381/498-1320
E-Mail: franziska.schreier@uni-rostock.de
Prof. Dr. Michael Nelles
Tel.-Nr.: 0381/498-3400
E-Mail: michael.nelles@uni-rostock.de
Meeresmüll stellt für kleine Inselentwicklungsländer (SIDS) eine erhebliche ökologische und sozioökonomische Herausforderung dar. Das Projekt ReLiMa unterstützt Kap Verde, Guinea-Bissau und São Tomé und Príncipe bei der Suche nach wirksamen, lokal angepassten Lösungen für das Problem der Plastikverschmutzung. Es beginnt mit einer umfassenden Basisbewertung, Kartierung von Hotspots für Meeresmüll, Abfallströmen und den Bedürfnissen der jeweiligen Interessengruppen, mit Schwerpunkt auf Schlüsselbranchen wie Tourismus und Fischerei. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden maßgeschneiderte Pilotmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, wie z. B. kleine Recyclinganlagen und Rücknahmesysteme. Finanzinstrumente und politische Maßnahmen werden erarbeitet, um die langfristige Tragfähigkeit sicherzustellen. Das Projekt fördert den Austausch im Globalen Süden, den Kapazitätsaufbau und die regionale Zusammenarbeit und unterstützt die Verhandlungen zum Global Plastic Treaty. Durch die Stärkung und Integration von lokalem Wissen, innovativen digitalen Tools, Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Wiederverwendungsoptionen zielt das Projekt darauf ab, Meeresmüll zu reduzieren, nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen und Kreislaufwirtschaftslösungen zu stärken.
Chancengleichheit ist uns wichtig. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter oder gleichgestellter Menschen sind uns willkommen. Wir streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bestärken deshalb einschlägig qualifizierte Frauen sich zu bewerben. Bewerbungen von Menschen anderer Nationalitäten oder mit Migrationshintergrund begrüßen wir.